Alle in weiß nach Bielefeld

Bielefeld auswärts steht an und somit das letzte Spiel unserer Mannschaft vor der Sommerpause. Lasst uns noch einmal zusammen stehen und gemeinsam alles geben, für unseren Verein – für unsere Stadt!

Daher rufen wir alle HolsteinerInnen dazu auf, in weiß nach Bielefeld zu reisen, um ein letztes Mal in dieser Saison ein geschlossenes Bild in der Fremde abzugeben.

Um dieses Bild abzurunden packt euch bitte einen 10er mehr in den Geldbeutel, denn vor Ort wird es noch einen schicken Mottoartikel geben.

Den Artikel wird es nur gegen Vorlage einer Eintrittskarte fürs Stadion geben!

Wir sehen uns in Bielefeld!

Offener Brief – Und jetzt?

Ziemlich genau einen Monat ist es her, dass wir über den Offenen Brief mit dem Verein in Kontakt traten und die Mängel/Einschränkungen auf der Westtribüne darlegten. Noch in derselben Woche sollte ein Gespräch stattfinden, in dem die Punkte des Offenen Briefes mehr oder minder ausführlich besprochen wurden. An dem Gespräch haben von der Vereinsseite aus teilgenommen: der Geschäftsführer (W. S.), die Leitung der Medien (W. P.), der Sicherheitsbeauftragte (J. B.), sowie drei unserer Fanbeauftragten. Somit waren die, von uns kritisierten, Bereiche der baulichen Gegebenheiten, der Sicherheit und Kommunikation durch Vereinsoffizielle abgedeckt. Doch was ist seitdem passiert?

Die Anzeigetafel:

Wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt haben dürftet, hat die Anzeigetafel den Weg an den Rand des I-Blocks gefunden. Der vorherige Platz hat das ganze Fass erst zum Überlaufen gebracht. Die alternative Lösung ist für uns mit Sicherheit nicht optimal, aber ein Entgegenkommen seitens des Vereins und ein Kompromiss, auf den wir uns mit den Vereinsoffiziellen einigen konnten. In dem Gespräch wurde uns das Stadionkonzept vorgestellt, das in Zukunft zwei Anzeigetafeln für die beiden Hintertor-Tribünen vorsieht. Sollte die Westtribüne in Zukunft einen zweiten Rang, ähnlich wie die Osttribüne, bekommen, so wird auch die Anzeigetafel wieder in den Mittelbereich verschoben.

Das Problem mit den Werbebanden und der Zaunfahnenkonstruktion:

Hier gibt es leider weiterhin kein Einsehen. Die aktuelle Konstruktion wurde laut Geschäftsführung auf damaligen Wunsch der aktiven Fanszene vom Verein gebaut. Was hierbei leider völlig außer Acht gelassen wird, ist, dass es dank der hohen Werbebanden nie eine Alternative gab. Wunsch damals war sicherlich, dass die Zaunfahnen die Werbebanden überhängen dürfen, und nicht eine 80cm hohe Konstruktion, die das Sichtfeld weiter einschränkt. Die Diskussionen über die Zaunfahnenkonstruktion ist der Verein mittlerweile leid, weil man nicht alle paar Jahre, wenn es eine neue Gruppe gäbe, über Dinge verhandle, die bereits mit anderen ausgehandelt wurden. Eine ziemlich freche und überhebliche Aussage. Wenn jemand am Anfang eines Gesprächs vermittelt, dass man sich stets mit der Fanszene auseinandersetzten möchte, anschließend aber einem so die Tür vor den Kopf knallt, muss man sich über fehlende Glaubwürdigkeit nicht wundern. Das Thema war nach dem „Machtwort“ auch vom Tisch, ohne dass dies unsererseits kommentiert werden konnte.

Der Sicherheitsdienst:

Der martialisch auftretende Sicherheitsdienst ist eine Reaktion auf die Vorkommnisse vor dem Spiel gegen St. Pauli im September 2017. Die gewählten Uniformen, die bei vielen Besuchern des Stadions ein mulmiges Gefühl auslösten, sollen in Zukunft wieder abgelegt werden. Sinn hinter dem Sicherheitsdienst ist, dass dieser bei einer Eskalation im Stadion schnell eingreifen kann. Die Frage nach der Notwendigkeit beantwortet das aber leider nicht. So verbrät Holstein bei Spielen gegen Augsburg oder Regensburg Geld für einen Sicherheitsdienst, der nicht benötigt wird, weil es nie Berührungspunkte mit den Fanszenen dieser Vereine gab.

 

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Verein bereit ist, in gewissen Punkten einen Kompromiss zu schließen. Wir sind aber noch lange nicht am Ziel, nämlich an einem komplett fanszenenfreundlichen Block, angekommen. Das bedeutet, dass wir auch weiterhin nicht aufhören werden, unseren Mund aufzumachen, sobald uns etwas nicht passt. Das bedeutet, dass wir auch weiterhin für eine bunte Kurve kämpfen werden, die nicht nur akustisch, sondern auch optisch, hinter ihrem Verein und ihrer Mannschaft stehen wird!

Vier Ligen, vier Meister, vier Aufsteiger – Regionalliga Reform jetzt!

„Meister müssen aufsteigen!“ lautet die Forderung, die in den letzten Jahren regelmäßig in deutschen Stadien propagiert wurde, was deutlich zeigt, wie allgegenwärtig die Problematik rund um die Aufstiegsregelung der Regionalligen ist. Einhergehend mit der bislang letzten Reform 2012, wurde die zuvor dreigleisige Regionalliga fünfgleisig. Dies hatte zur Folge, dass die drei bestehenden Aufstiegsplätze in einer Relegationsrunde ausgespielt werden, bestehend aus den Meistern jeder Liga und dem Zweiten der mitgliederstärksten Regionalliga Südwest. In der Konsequenz wurde damit der Ertrag einer gesamten Saison von Hin- und Rückspiel in der Relegation abhängig gemacht. Ein solches Verfahren ist mit den Grundsätzen des Sports in keiner Weise vereinbar, ganz zu schweigen von den wirtschaftlichen, teils existenziellen Konsequenzen, die ein solcher Verbleib in der Regionalliga für die oftmals ohnehin schon klammen Vereine nach sich zieht.
Im Laufe der vergangenen Jahre kam auch bei immer mehr Funktionären langsam aber sicher die Einsicht, dass der Status quo nicht weiter hinnehmbar ist, sodass die Weichen für eine erneute Reform gestellt werden sollten.
Die Möglichkeit dies mit Inhalt zu füllen, wurde aufgrund von Eitelkeiten innerhalb der Verbände und diverser anderer Unzulänglichkeiten verpasst. Vielmehr gab es eine Übergangslösung, die dem Fairnesscharakter nicht im Ansatz gerecht wird und die Vereine teils sogar zu einem Wettrüsten animiert, bei dem die Vereine gezwungen sind, ein hohes finanzielles Risiko einzugehen. Eine vom DFB ins Leben gerufene „ad-hoc AG“ machte nur durch mangelnde Transparenz, fehlende Kommunikation Statements, die im Anschluss wieder revidiert wurden und durch ihre Auflösung mangels neuer Lösungsansätzen von sich reden.
Bereits zuvor hatte sich im Zuge des Zusammenschlusses „Fanszenen Deutschlands“ eine eigens für diese Thematik geschaffene Arbeitsgruppe eingefunden. Das erklärte Ziel war es, die Notwendigkeit einer Reform präsent zu halten und die damit verbundenen Probleme auszuwerten. Mit einem Fragebogen für Vereine und Fanszenen, sowie mit persönlichen Gesprächen, wurde versucht, eine mögliche Reform unter Betrachtung aller problematischen Gesichtspunkte zu evaluieren. Hieraus resultierend wurden Kernpunkte erarbeitet, die aus unserer Sicht für eine Regionalliga Reform unerlässlich sind, wenn man vermeiden will, sich in absehbarer Zeit mit einer erneuten Reform befassen zu müssen.

Die Kernpunkte und die Auswertungen der Fragebögen wurden der ad-hoc-AG des DFB in einem persönlichen Austausch offengelegt. Dieser Austausch ist als unzufriedenstellend zu bewerten, da immer wieder die Verantwortung von sich gewiesen wurde und auch die von uns gewonnenen Erkenntnisse nicht ausreichend weiterverwertet wurden.
Bis zum heutigen Tage liegt noch nicht ein einziger fundierter Reformvorschlag vor, vielmehr scheint es, als hätten sich die Fronten zwischen den Beteiligten weiter verhärtet und das sich gegenseitig ausgesprochene Vertrauen scheint erloschen.
Insbesondere die Rücknahme des Eingeständnisses eines weiteren Absteigers in Liga 3 zugunsten einer Reform mit vier Ligen und vier Aufsteigern ist eine mehr als deutliche Reaktion auf die stagnierenden Fortschritte.
Durch diese Entwicklung bestärkt, ist es uns ein Anliegen, nunmehr einen eigenen Reformvorschlag zur Debatte zu stellen. Dieser befasst sich neben der Kernproblematik „Aufstiegsregelung“ auch mit grundsätzlichen Problemen, wie fehlende ligaübergreifende Strukturen, der geografischen Aufteilung der Ligen und der Rolle von Zweitvertretungen innerhalb der Liga.

Wir hoffen, dass durch diesen Reformvorschlag nunmehr eine Grundlage gegeben ist, um sich endlich tiefgehend und ergebnisorientiert mit der Situation zu befassen. Die Regionalliga in ihrer Form als Schnittstelle zwischen Amateur- und Profifußball hat in den vergangenen Jahren an immer größerer Bedeutung gewonnen und sollte daher nicht weiter als Bühne für Unvermögen und Eitelkeiten der Funktionäre herhalten müssen. Viel eher sollte sie von Werten der sportlichen Fairness und Chancengleichheit geprägt sein. Daher fordern wir alle Beteiligten auf, persönliche Empfindlichkeiten hinter diesen Werten anzustellen und basierend auf diesem Reformvorschlag eine Lösung zu erarbeiten, in denen sich alle Beteiligten wiederfinden können.

Regionalliga Reformvorschlag

Offener Brief an die KSV Holstein von 1900 e.V

Wir dokumentieren für euch den offenen Brief der aktiven Fangruppen an die KSV Holstein von 1900 e.V.

 

Sehr geehrtes Präsidium,
da ihrerseits weiterhin kein Interesse an einem Dialog mit der aktiven Fanszene besteht, nehmen wir schriftlich zur aktuellen Situation im Bereich des Stadionumbaus und der allgemeinen Gestaltung des Stadions Stellung und möchten Ihnen unsere Sicht auf diese
vermitteln.

Die Anzeigetafel auf der Westtribüne:
Seit dem Heimspiel gegen Fürth hängt die neue Anzeigetafel unter dem Dach der
Westtribüne. Wir sind empört und enttäuscht zugleich, dass wir von dieser Umbaumaßnahme nicht auf direktem Weg, sondern über die Social-Media Kanäle der Kieler Sportvereinigung Holstein erfahren mussten und bei einem Konzept der Platzierung dieser nicht gefragt wurden. Da die Westtribüne flache Stufen und eine niedrige Höhe hat, beeinträchtigt eine, in der Mitte der Westtribüne platzierte, Anzeigetafel das Kurvenbild immens. Es gibt zahlreiche Personen, die sich Woche für Woche Gedanken machen, wie man die Westtribüne optisch aufwerten kann, deren Pläne nun durch einen Egotrip seitens des Vereins ad acta gelegt wurden. Wir kritisieren hierbei auch die Arbeit der Fanbeauftragten, die ein vermittelndes
Gespräch hätten einleiten können. Es wirkt nicht authentisch, wenn der Verein einerseits eine laute und bunte Kurve fordert und Fotos von optischen Aktionen im Internet teilt oder in Heften abdruckt, andererseits aber die Rahmenbedingungen auf der Westtribüne weiter verschlechtert. Das Meinungsbild, das wir von vielen anderen Fans auf der Westtribüne gewinnen konnten, bestätigt uns in unserem Denken.
Wir fordern daher, dass die Anzeigetafel aus dem Mittelteil der Westtribüne entfernt wird, ansonsten verzichten wir in Zukunft auf jegliche optische Akzente und sehen uns gezwungen
im Sommer unseren Standort auf die Osttribüne zu verlegen.

Werbebanden und Werbung im Stadion:
Ein Konflikt, der bereits vor vielen Jahren entstand, als der Verein über den damaligen Sicherheitschef der Fanszene klarmachte, dass Sponsoren mit ihrer platzierten Werbung bei Holstein eine höhere Stellung als die Fans genießen. Bei einem Heimspiel ließ man anschließend die vor der Kurve hängende Zaunfahne in einem kämpferischen Konflikt von der Bande entfernen. Die später entstandene Zaunfahnenkonstruktion, die über mehrere Jahre in Eigeninitiative von den Fans repariert oder erweitert werden musste, ist hierbei lediglich ein Trost. Wir verstehen, dass ein verhältnismäßig kleiner Verein von einem großen Pool mit
vielen kleinen Sponsoren leben muss, jedoch ist auch hier irgendwann ein Maß erreicht, das nicht mehr hinnehmbar ist. Sponsorenschals in Grün-Weißen Farben und Gelb-Rote Klatschpappen tragen nicht die Farben unseres Vereins und tragen unserer Meinung auch nicht zum Kreieren einer besseren Atmosphäre bei.
Das Holstein-Stadion trägt nebenbei mit
Abstand am meisten Werbung in der ganzen Liga. Vor dem Spielfeld stehen zwei Werbebanden, am Dach der Tribünen, an den Blechen hinter den Sitz- und Stehbereichen und selbst an den Flutlichtmasten sind Werbebanden installiert. Wir lassen uns nicht instrumentalisieren und für Werbezwecken ausnutzen. Fankultur braucht Freiräume und diese bestehen nicht darin, alles
darauf zuzuschneiden, dass es auch den Sponsoren schmeckt.
Wir fordern daher, dass die Werbebande vor dem Block 501, dem Herz der Kurve, für
Zaunfahnen freigegeben wird und die hinter dem Block befindlichen Werbeplanen
umgehangen werden. Dieser Bereich sollte einzig und allein von den Fans der KSV Holstein optisch gestaltet werden. Ein Blick durch die Republik zeigt, dass das bei anderen Vereinen schon lange der Fall ist und bei sämtlichen Konzepten eines Um- oder Neubaus (auch bei mobilen Tribünen) berücksichtigt wurde und weiterhin wird.

Transparenz:
Wir kritisieren die intransparente Arbeit seitens der Vereinsoffiziellen. Der Verein möchte möglichst professionell auftreten, schneidet sich jedoch durch die unprofessionelle Arbeit mit ihren Fans ins eigene Fleisch. All diese Konflikte hätten vermieden werden können, wenn man die Arbeiten – insbesondere die, die primär Auswirkungen auf die Fans haben – transparenter gestalten würde. Das beinhaltet auch die Arbeit des Ordnungsdienstes, der seit Anfang des neuen Kalenderjahres mit einer nicht gekennzeichneten Einheit auftritt, die
bürgerkriegsähnliche Zustände im Stadion vermuten lässt. Wer meint, dass Fans
einschüchternd auftreten, der sollte sich den für sich arbeitenden Ordnungsdienst genauer anschauen.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in diesen Bereichen auf die aktive Fanszene zuzugehen.
Im Glauben an Veränderungen!

 

Compagno
New Connection
Nautik Boys
Bagaluten
Die Elite Holstein Kiel
Garde Kiel
Fördesyndikat Kiel
Jungblut
Knüppelduun Eckernföör
Nordbande
North Crew Kiel
Sommerhaus
Wie Brüder Kiel
Rangers Kiel
Legionäre
Gruppo Ernesto

Achtungserfolge

Als Achtungserfolg bezeichnet man gemeinhin einen kleineren Sieg, der im Gesamtzusammenhang keine größere Bedeutung hat. Damit lässt sich auch die aktuelle Situation der Fanszenen Deutschlands ganz treffend beschreiben. In der DFL-Versammlung wurde der Erhalt von 50+1 beschlossen und durch deutlich sichtbare Proteste in den Stadien scheint sich das Problem der Montagsspiele in der 1. und. 2. Bundesliga mit der nächsten TV-Rechtevergabe zu erledigen.

Trotz klarer Entscheidung zur Beibehaltung der 50+1-Regel, ist sie nach wie vor Angriffen ausgesetzt und auch der Weg von der Abschaffung der Montagsspiele hin zu generell fanfreundlichen Anstoßzeiten ist noch weit. Genau der richtige Zeitpunkt, nochmals an unsere Positionen zu erinnern:

Anstoßzeiten
• Montagsspiele müssen in allen Ligen abgeschafft werden. Keine englischen Wochen mehr. Freitags und im DFB-Pokal nicht vor 19.30 Uhr, am Wochenende nicht vor 14 Uhr, sonntags nicht nach 15.30 Uhr und Einhaltung der 300-km Klausel für Randspieltage.

50+1
• 50+1 faktisch und dem Sinn nach erhalten, keine Aufweichung, keine weiteren Ausnahmen. Die klare Position zu 50+1 ist von den Vereinen auch gegenüber dem Kartellamt zu vertreten.

Stadionverbote
• Verzicht auf das „Breitbandantibiotikum“ Stadionverbote. Vereine und Verbände maßen sich hier Zuständigkeiten weit über ihren Hausrechtsbereich hinaus an. Ein Stadionverbot ist eine Strafe ohne offenen Rechtsweg.

Sportgerichtsbarkeit
• Abkehr von der sogenannten Sportgerichtsbarkeit. Transparenz und Vergleichbarkeit der Strafen sind in der momentanen Praxis nicht ansatzweise gegeben.

Fanmaterialien
• Freigabe aller Fanmaterialien in allen deutschen Ligen. Verbote schaffen sinnloses Konfliktpotential.

Videobeweis
• Abschaffung des Videobeweises. Emotionen unter Vorbehalt entwerten das Stadionerlebnis.

Transparenz
• Des Weiteren müssen DFB, DFL und Vereine endlich offen, zeitnah und verbindlich zu fanrelevanten Themen kommunizieren. Beispielsweise muss das Abstimmungsverhalten bei Verbandssitzungen den Vereinsmitgliedern transparent gemacht werden. Ebenso wie anstehende Themen und Entscheidungen, nur so ist echte Meinungsbildung innerhalb der Vereine möglich.

Es hat gerade erst begonnen!

Die Fanszenen Deutschlands im Januar 2019

Neues vom Container

Leev Lüüd,
pünktlich zum Winter legen wir die altbekannten Block 501-Jacken noch einmal für euch auf.
Am Freitag liegen am Container Muster zum Anprobieren aus.

Außerdem sind die Mützen vom letzten Heimspiel wieder verfügbar. Kommt also rechtzeitig am Container im Stadion vorbei!

Update zum kommenden Protest

Keine Montagsspiele in der Bundesliga ab der Saison 2021/2022, so titelten die Zeitungen in der letzten Woche. Kurz zuvor veröffentlichten wir als Fanszenen Deutschlands unsere Protestpläne bezüglich des Spieltags vom 30.11. bis zum 03.12., bei welchem wir ein deutliches Zeichen gegen die Spieltagszerstückelung und insbesondere gegen Montagsspiele setzen wollen.

Und nun? Ist doch alles gut, Ziel erreicht, weitersingen, danke.

Pustekuchen!

Klar ist: Diese, bisher nicht verbindliche, Aussage, die wohl aus einem Stimmungsbild der Erstligisten hervorgegangen ist, ist ein großer Erfolg! Dieser Erfolg ist zurückzuführen auf den jahrelangen Protest gegen Spieltagszerstückelung und insbesondere auf den Protest seit der Einführung der Montagsspiele in der 1. Bundesliga. Dieses Stimmungsbild zeigt, was wir als Fans erreichen können, wenn wir gemeinsam starke und aussagekräftige Zeichen für unsere Rechte und Interessen setzen. Es zeigt auch, dass die Vereine eine entscheidende Rolle in der Vermarktungsspirale innehaben. Diese Rolle müssen die Vereine nutzen, um neben ihren berechtigten Kapitalinteressen auch unsere Interessen und Forderungen zu berücksichtigen und sie in der DFL zu vertreten.

Klar ist aber auch: Dieser Schritt kann nur der Anfang sein! Der Protest, der in den letzten beiden Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen hat, war nur deshalb so stark und öffentlichkeitswirksam, weil er solidarisch von der ersten bis zur fünften Liga mitgetragen wurde. Diese Solidarität müssen wir auch weiterhin an den Tag legen! Wir freuen uns darüber, dass die Vereine der 1. Bundesliga Montagsspiele abschaffen wollen. Das reicht uns aber nicht! Wir wollen Montagsspiele generell abschaffen – in jeder Liga! Deshalb werden wir unseren Protest genauso in die Stadien tragen, wie vor dieser Meldung.
Gerade in der zweiten Bundesliga laufen vergleichbare Befragungen und Gespräche, wie in der ersten Liga. Diese Gespräche werden in der Woche nach dem Protestspieltag fortgeführt. Setzen wir durch unseren 45-minütigen Boykott ein konkretes starkes Zeichen dafür, dass sich die Zweitligisten der Entscheidung der Erstligisten anschließen. Zeigen wir darüber hinaus, dass wir Montagsspiele konsequent und generell ablehnen.

Das geht nur gemeinsam, die Zeit ist reif:

Holen wir uns den Fußball zurück – von der ersten bis zur letzten Liga!