In stiller Trauer

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Leon, der im Alter von nur 29 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist.

Zwei Jahre lang hat Leon mit großer Stärke gegen seine schwere Erkrankung gekämpft. Trotz dieser langen und schweren Zeit hat er sich seine offene und herzliche Art bewahrt.

Leon war ein aufgeschlossener und geselliger Mensch, der vielen Menschen in Erinnerung bleiben wird. Holstein war ein fester Bestandteil seines Lebens. Als leidenschaftlicher Holstein-Fan bleibt er unserer Gemeinschaft auch über seinen Tod hinaus verbunden.

Zurück bleiben die Erinnerungen an gemeinsame Momente, an Begegnungen und an einen Menschen, der Spuren hinterlassen hat.

Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten in dieser schweren Zeit insbesondere seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, die ihm nahestanden. Wir wünschen ihnen viel Kraft, Zusammenhalt und Trost für die kommende Zeit.

Um seine Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen, wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wer Leon und seine Angehörigen auf diesem Wege unterstützen möchte, kann sich über den folgenden GoFundMe-Link beteiligen:

https://gofund.me/b62f95219

Ruhe in Frieden, Leon.
Du wirst fehlen.

Der Block 501


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Der VAR raubt uns die Freude am Fußball

Mit Beginn der Bundesligasaison 2017/2018 wurde der Video Assistant Referee im deutschen Fußball mit dem Ziel eingeführt, klare und offensichtliche Fehlentscheidungen zu korrigieren und den Fußball gerechter zu machen. Selbst Fans, die der Neuerung anfangs noch offen und positiv gegenüberstanden, konstatieren nach mittlerweile 9 Jahren, dass der VAR den Charakter des Spiels grundlegend verändert hat.

Während der Fußball von Intensität und Rhythmus lebt, leidet der Spielfluss erheblich unter den sich in die Länge ziehenden Unterbrechungen. Wir müssen ebenfalls schmerzlich feststellen, dass er den emotionalsten Moment des Spiels zerstört hat. Statt spontaner Freude bei einem Tor herrscht Unsicherheit ob einer möglichen Überprüfung. Dabei bleiben Entscheidungen aufgrund unterschiedlicher Eingriffsschwellen, uneinheitlichen Auslegungen oder menschlichen Fehlern weiterhin umstritten. Die Hoffnung bei Einführung auf eine objektive Gerechtigkeit hat sich nicht erfüllt, vielmehr schafft der Videoassistent neue Ungerechtigkeiten.

Die These, es gäbe mit dem VAR weniger Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen, stellte sich als Trugschluss heraus. Es gibt jetzt noch mehr. Trotz einer Vielzahl an Reparatur- und Optimierungsversuchen wird der Videoassistent mittlerweile von einem Großteil der Fußballfans abgelehnt und trifft im Stadion auf immer mehr Wut und Unverständnis. Dass der Fußball nie fehlerfrei war und es auch nicht sein muss, ist eine Erkenntnis, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben. Wir möchten die objektiv messbaren Erfolge des VAR dabei nicht in Abrede stellen. Wir möchten vielmehr darauf aufmerksam machen, dass der Preis für den objektiven Nutzen zu hoch ist. Einen Preis, den wir nicht länger bereit sind zu bezahlen.

In der nun startenden ersten Pokalrunde sehen wir den Fußball, wie er sein sollte: ohne VAR und damit authentisch, unmittelbar und voller Emotionen. Zu diesem Zustand möchten wir dauerhaft zurückkehren und fordern deshalb die Abschaffung des Video Assistant Referee im deutschen Fußball.

Wir möchten die Freude am Fußball zurück:

New Connection Ultras
Compagno Ultras
Block 501

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